European Journal of Nutrition (v.15, #2)

Der Einfluß von Coffein auf die Resorption und einige zentrale Wirkungen von Äthanol by O. Strubelt; K. Böhme; C. -P. Siegers; P. Bruhn (125-131).
Coffein ist auch bei sehr hoher Dosierung (400 mg) nicht in der Lage, die Pharmakokinetik des Äthylalkohols beim Menschen zu verändern. Auch die zentralen Ausfallserscheinungen nach Alkohol sind durch Coffein nicht zu kompensieren. Die Tasse Kaffee nach Alkoholgenuß kann somit eine alkoholbedingte Einschränkung der Verkehrstüchtigkeit nicht wiederherstellen, sondern im Gegenteil durch Erzeugung eines falschen Sicherheitsgefühles unter Umständen sogar schaden. Darüber hinaus kann die Flüssigkeitsaufnahme, die mit dem Kaffeegenuß verbunden ist, die Alkoholresorption beschleunigen und hierdurch Zu einer vorübergehenden Anhebung der Blutalkoholspiegel führen.Caffeine given in a dose of 400 mg one hour before 1 g/kg ethanol did not influence the course of blood alcohol levels in male volunteers. Furthermore, caffeine did not improve psychomotoric skills impaired by ethanol. Two cups of coffee ingested 30 min. after ethanol (0.5 g/kg) caused a statistically significant increase of blood ethanol levels one hour afterwards (from 0.49 to 0.61‰). This may be due to an accelerated absorption of ethanol caused by the ingestion of warm fluid.

Coffee consumption and mortality in a community study — Evans Co., Ga. by S. Heyden M.D.; H. A. Tyroler M.D.; J. C. Cassel M.D.; C. G. Hames M.D.; C. Becker M.D.; G. Heiss M.D. (143-150).
Total mortality showed no association with heavy coffee consumption in the four race-sex groups of Evans County. Deaths from coronary heart disease in WM, WF and BM showed no statistically significant differences between the two coffee consuming groups. Sex differences in cerebrovascular death rates, consistent in both races, suggest the possibility for a female excess of stroke deaths among coffee drinkers, and a “protective” effect of coffee drinking among males. Thus, in an area of the United States which has been designated the “Stroke Belt”, neither the cardiovascular nor the cerebrovascular death rates seem strongly nor consistently related to coffee drinking habits.Although the number of deaths (339) is fairly large, representing a 13% mortality in this community over a four and one-half year observation period, the classification in four race-sex groups with further division into the groups with different coffee drinking habits limits each stratum to rather small numbers. In addition, 86 cases of CHD and CVD were diagnosed during lifetime already and, therefore, were excluded from the prospective mortality study. Confidently to refute or conflrm the allegations of a detrimental influence of high coffee intake on ischemic heart disease one would need larger numbers. But in the light of our most important finding — that mortality from all causes is not increased in the high coffee consuming group — the finding of increased ischemic heart disease death rates with high coffee consumption would have to be compensated by a provocative, lower rate for other causes of death.Die Gesamtsterblichkeit an allen Todesursachen ist gleichmäßig auf starke und schwache Kaffeekonsumenten verteilt. Tab. 1 zeigt sogar, daß die Kaffeetrinker von 5 Tassen und mehr pro Tag unter den weißen Männern eine etwas niedrigere Sterblichkeit an allen Todesursachen haben als die wenig oder nicht Kaffee trinkenden Personen.Die Apoplexie-Mortalität zeigte in diesen 4 1/2 Jahren divergierende und schwer erklärliche Unterschiede in den vier Geschlechts- und Rasse-Untergruppen. Während weiße Männer und Neger (die die höchste Apoplexierate in diesem Teil der USA zu verzeichnen haben) in derstarken Kaffeekonsumgruppe keinen einzigen Fall von Zerebralinfarkt oder Gehirnblutung hatten und in der wenig oder keinen Kaffee trinkenden Gruppe 2,8% bzw. 3,2% mit tödlicher Apoplexie gefunden wurden, bot das weibliche Geschlecht ein anderes Ergebnis: Weiße Frauen und Negerinnen mit Kaffeetrinkgewohnheiten von 5 Tassen und mehr pro Tag hatten ein höheres Apoplexierisiko als die wenig Kaffee trinkenden Frauen.Die Myokardinfarkt-Mortalität zeigte keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen starken und schwachen Kaffeetrinkern in allen vier Untergruppen, nachdem die Altersberichtigung durchgeführt und die Rauchgewohnheiten mitkontrolliert wurden.Die Tatsache, daß die am meisten für Apoplexie gefährdete Gruppe von Männern im Südosten der USA unter starken Kaffeetrinkern keinen Todesfall aufwies, sowie die statistisch nicht signifikanten Unterschiede in der Myokard-infarkt-Sterblichkeit zwischen stark oder wenig Kaffee trinkenden Personen in dieser prospektiven Studie, und vor allem die leicht erhöhte Gesamtsterblichkeit an allen Todesursachen bei den wenig oder keinen Kaffee trinkenden weißen Männern, stellt u. E. alle Spekulationen über einen krankheitsfördernden Einfluß des Kaffees in Frage.Obwohl die Zahl der Todesfälle (n=339) ziemlich groß ist, d. h. 13% Mortalität in dieser Gemeinde innerhalb von 4 1/2 Jahren, ist die statistische Analyse erschwert durch vier Geschlechts- und Rassegruppen mit weiterer Unterteilung in 2 Kaffee-Konsumgruppen. Um die Behauptungen über schädliche Auswirkungen eines hohen Kaffee-Verbrauches auf das Myokard oder die Koronargefäße zu widerlegen, müßte man mit noch größerem Zahlenmaterial arbeiten. Aber im Hinblick auf unseren wichtigsten Befund — daß die Sterblichkeit an allen Todesursachen unter starken Kaffeetrinkern nicht erhöht ist — erlauben wir uns die Ansicht, daß weitere Untersuchungen zu diesem Thema eine unfruchtbare Zeitverschwendung darstellen.

Bei 9 Patienten mit chemischem Diabetes wurde der Einfluß von 90 mg Coffein p.o. auf Blutzucker und Seruminsulin während eines intravenösen Glucosetoleranztestes untersucht.Im Durchschnitt wiesen die mit Coffein-Tabletten behandelten Patienten während des intravenösen Glucosetoleranztests einen geringfügig höheren Blutzuckerspiegel auf als bei Gabe von Placebo.Die Eliminationskonstante K für Glucose wurde bei den Patienten, deren K über 1,0 lag, geringfügig erniedrigt, bei solchen mit niedrigerem Ausgangs-K nicht verändert oder geringfügig erhöht.Bei den Patienten, bei denen während des intravenösen Glucosetoleranztests noch eine deutliche Zweigipfligkeit der Seruminsulinkurve zu erkennen war, fehlte der 1. Gipfel, wenn sie mit Coffein vorbehandelt waren. Bei den Patienten, die auf den intravenösen Glucosetoleranztest praktisch nicht mehr mit einer Insulinsekretion reagierten, wurde letztere durch Coffein nicht beeinflußt.Unsere Ergebnisse lassen vermuten, daß 90 mg Coffein p.o. während des intravenösen Glucosetoleranztests die 1. Phase der Insulinsekretion hemmt und daß damit die Sofortreaktion des Organismus gegenüber der Glucosezufuhr vermindert wird.Dagegen wird bei bereits stark eingeschränkter Insulinsekretion diese durch Coffein weder verbessert noch verschlechtert.Nine mild male diabetic patients were studied by intravenous glucose tolerance tests with and without pretreatment with caffeine. The dose of caffeine was 90 mg given as 195 mg of caffeine citrate. The parameters measured were blood glucose and serum insulin. Caffeine given 2 hours previously did not affect the mean glucose disappearance rate of the group, however, those with the highest rates did show a reduced rate after caffeine. Insulin levels showed a decrease Particularly during the first five minutes after glucose. This finding was present Particularly in those patients who exhibited the larger first peak. It is possible that a relationship exists between the magnitude of the caffeine effect upon early insulin secretion and the glucose disappearance rate.

Isolierte Magenwandpräparate sind gut geeignet zur Untersuchung von reinen, stabilen und nicht-toxischen Verbindungen, ergeben jedoch unterschiedliche Resultate, wenn Kaffeeproben getestet werden. Das ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß komplexe Gemische (z. B. Kaffee) unspezifische Effekte verursachen wie z. B. pH-Änderungen des Mediums. Trotzdem waren Unterschiede zwischen entcoffeiniertem und normalem Kaffee leicht festzustellen. „Magenfreundlicher“ Kaffee zeigte keine Unterschiede zu gewöhnlichem sofortlöslichem Kaffee.Kaffee verursacht eine Kontraktion der Magenpräparate, gefolgt von einer Relaxation. Weitere Experimente zeigten, daß wahrscheinlich das Cholin und Kalium des Kaffees verantwortlich sind für die Kontraktion und das Coffein für die Relaxation.The isolated stomach muscle strip preparation works well when given pure compounds which are stable and non-toxic. When complex test mixtures such as coffee are used, however, the results are more difficult to interpret. This is probably due to non-specific effects of such mixtures, e.g. induction of changes in organ bath pH, etc. In spite of the above remark, differences in the effects of decaffeinated and normal instant coffees were clearly seen. The so-called “wholesome” coffees gave results identical to those obtained with normal instant coffee.In general, coffee induced muscle contraction followed by relaxation. Choline (Possibly together with potassium) would appear to be responsible for the contractions observed, and caffeine for the relaxation.

Nutritive value of Geotricum candidum yeast prepared from decaying fruits in Egypt by G. N. Gabrial; H. G. El-Masry; M. S. Shenouda; S. R. Morcos (164-167).

Es werden unsere heutigen Kenntnisse über akute und chronische Erkrankungen durch den Verzehr Mykotoxin-haltiger Nahrungsmittel beschrieben. Ausführlich wird auf epidemiologische Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Auftreten von primärem Leberkrebs in Thailand und verschiedenen Regionen Mittel- und Südafrikas eingegangen.The review paper summarizes our knowledge on the influence of the intake of mycotoxin containing foodstuffs on human health. The greatest attention is given to the aflatoxins. The results of epidemiological studies on the occurrence of primary liver cancer in Thailand and different regions of middle and southern Africa are described.

Comparative studies on some leguminous protein sources and soybean proteins by S. M. Hegazi; G. N. Gabrial; R. A. Taha; O. Shehata (177-181).
The nutrient contents as well as the amino acid pattern of broad bean, kidney bean and soybean were determined. The levels of most of the amino acids were also estimated. Heat treatment of the leguminous seeds caused a noticeable reduction in the levels of methionine, cystine, lysine and tryptophan.Animal experiments showed high figures for digestibility, biological value and net protein utilization for the soybean diet whereas the broad bean and kidney beans gave lower values of these measurement compared with soybean.

The effect of chromium administration on glucose utilization was investigated in 32 rats fed either high or low protein diet.In rats fed a low protein diet of NDpE % 4.3 the glucose removal rate increased significantly following the administration of chromium. However, the administration of chromium has no effect on the glucose removal rate in rats fed hig protein diet of NDpE% 10.1.The glucose removal rate of rats kept on a diet of high protein value free from chromium was significantly higher than those kept on a low protein diet. Chromium deficiency did not appear to be the only responsible cause for the impaired glucose tolerance in animals fed low protein diet.It could be concluded that both chromium supplementation and protein ingestion promote insulin secretion.

Nach diesen Darlegungen kann es offenbar zu Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und der Ernährung kommen, die auf zweierlei Art und Weise auslösbar sind. Einmal kann die Nahrungsaufnahme bzw. die Nahrungszusammensetzung in qualitativer und quantitativer Hinsicht bestimmte Arzneimittel beeinflussen und deren Pharmakokinetik ändern. So wird die Arzneimittelresorption durch gleichzeitige Nahrungszufuhr meist verschlechtert, gelegentlich aber auch verbessert. Unter einer proteinarmen Kost muß ferner mit einer Hemmung des Arzneistoffwechsels gerechnet werden, und bei Kostformen, die einen vorwiegend sauren bzw. alkalischen Harn bilden, ist eine beschleunigte Ausscheidung von basischen bzw. sauren Arzneimitteln zu erwarten.Zum anderen können aber Arzneimittel auch die Ernährung beeinflussen. So kann es bei langdauernder Aufnahme von Antibiotika, Äthanol, Kontrazeptiva, Antikonvulsiva und Laxantien zu einer verschlechterten Aufnahme und/oder Verwertung wichtiger Nahrungsfaktoren kommen, etwa von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, so daß dann entsprechende Mangelerscheinungen oder sogar krankhafte Zustände auftreten.It is only recently that the question of interaction between nutrition and drugs has been investigated. Generally there are two ways by which such an interaction may occur. On the one hand the food-intake and its composition may influence the effects of drugs by altering their pharmacokinetics. In most cases the absorption of drugs and thereby also their biological effects are decreased when they are taken together with food, by only a few drugs the opposite effects have been observed. Furthermore the biotransformation of drugs may be inhibited by giving a diet poor in proteins. A diet rich in meat or in vegetables may also influence the urine pH in the more acid or basic direction and in this way the renal excretion of drugs may be changed considerably since drugs are generally either weak organic acid or bases. On the other hand drugs may also interfere with the availability and utilization of certain nutrients e.g. vitamins, electrolytes or trace elements. Such interaction could be observed when giving for example antibiotics, alcohol, contraceptives, anticonvulsives or laxatives over a long period. Deficiency of certain nutritional factors or even diseases can then be the consequence of such interactions.

Biokinetisches Verhalten und Stoffwechselwirkungen von Fructose bei hochdosierter Dauerinfusion an der Ratte by Dr. med. W. Hassinger; R. H. Ackermann; K. Wagner; B. Schönerstedt (201-210).
Bei 24stündigen Dauerinfusionen von Fructose an Ratten folgt der Steady-state-Blutspiegel an Fructose in Abhängigkeit vom Dosisstrom einer Sättigungskinetik. Selbst bei toxischen Dosen von 1,5 g/kg/h flndet sich nach 24 Stunden kein Abfall der Adeninnucleotide in der Leber, wohl aber in der Niere. Ein kontinuierlicher Anstieg des Blutglucosespiegels erfolgt erst bei einer Dosierung von 1,5 g/kg/h. Der Blutspiegel an anorganischem Phosphat nimmt nicht ab, sondern bei Dosierungen von 1,0 und 1,5 g/kg/h gegen Ende der Infusionszeit hin zu. Die Nieren nehmen — vermutlich durch Wassereinlagerung — an Gewicht zu, und die Harnsekretion nimmt bei Dosierungen über 1,0 g/kg/h stark ab. In den Nieren findet sich eine beträchtliche Aktivität an Ketohexokinase.The steady-state blood level of fructose during 24 hours intravenous infusion in response to different doses follows saturation kinetics. Even after toxic doses of 1.5 g/kg/h no depletion of liver adenine nucleotides can be observed after 24 hours. In the kidneys, however, ATP, ADP and total adenine nucleotides were decreased after a dose of 1.5 g/kg/h of fructose. The blood glucose increased continuously at infusion rates of 1.5 g/kg/h. Inorganic phosphate in the blood increased at doses of 1.0 and 1.5 g/kg/h. The weight of the kidneys increased, presumably through water uptake. Urinary secretion was drastically reduced at doses above 1.0 g/kg/h. An appreciable activity of ketohexokinase can be demonstrated in the kidneys.

Liver3H-thymidine labelling index and serum AFP were determined in rats fed a standard laboratory or choline deficient diet. A significant increase in the rate of liver cell proliferation was evidenced in animals on the deficient diet. Furthermore, elevated serum AFP levels were detected in a proportion of these rats. It is suggested that increased synthesis of AFP corresponds to liver cell regeneration secondary to hepatic damage.Der3H-Thymidin-Aufnahmeindex in der Leber und das Serum AFP wurden bei Ratten, welche bei einer standardisierten Laboratoriumsdiät oder mit einer Cholinmangeldiät ernährt wurden, bestimmt. Es wurde festgestellt, daß die Proliferation der Leberzellen bei Tieren, die die Mangeldiät erhalten haben, signifikant erhöht war. Weiterhin wurde bei einigen dieser Ratten eine erhöhte Serumkonzentration des AFP gefunden. Die Befunde deuten darauf hin, daß die vermehrte Synthese des AFP einer Leberzellregeneration, welche sekundär zu einem Leberschaden entsteht, entspricht.

In protokollarischen Ernährungsanamnesen wird die Höhe der SO2-Aufnahme mit dem üblichen Verzehr an Lebensmitteln in 10 Bevölkerungsgruppen bestimmt. Die Mittelwerte für die einzelnen Gruppen sind im Vergleich zur ADI-Empfehlung der FAO/WHO in den meisten Fällen sehr niedrig. Dieses Ergebnis zeigt sich auch bei der Mehrheit der insgesamt einbezogenen Personen. Allerdings sind große Unterschiede von Gruppe zu Gruppe und weite Schwankungsbereiche innerhalb einzelner Gruppen in bezug auf die Aufnahme an SO2 zu erkennen. Die höchste Zufuhr an SO2 erreicht eine Gruppe von Winzern mit 0,88 mg/kg Körpergewicht und Tag.In direct nutrition surveys, mostly with precise weighing methods, the SO2 intake was estimated in 10 groups of population in the FRG. The averages in the groups are in comparison with the FAO/WHO recommendation very low. This result was also found in most of the people in surveys. From group to group there is a wide range and in the groups too. The highest intake in sulfur dioxide has a group of winegrowers with 0.88 mg/kg body weight and day.

Phytochemical and nutritional studies on pigeon pea and kidney bean cultivated in Egypt by F. G. K. Habib; G. H. Mahran; S. H. Hilal; G. N. Gabrial; S. R. Morcos (224-230).
The preliminary phytochemical screening of the two seeds established the presence of carbohydrates and/or glycosides, flavonoids, unsaturated sterols and/or triterpenes, saponins, trypsin inhibitors and haemagglutinins. In addition, it established the absence of cardenolides, tannins, alkaloids and oxidase enzyme.Certain pharmacopoeial constants, including moisture, ash, acid-insoluble ash, water-soluble ash and crude fibre were determined.The two seeds were subjected to successive extractions with different organic solvents such as petroleum ether (50–70° C), diethyl ether, chloroform and ethyl alcohol. The successive yields of extractives were determined. Examination of the crude extracts showed that petroleum ether extract contained sterols and/or triterpenes, while ether, chloroform, and ethyl alcohol extracts contained reducing substances.General analysis of the two seeds for proteins, fats, carbohydrates, fibre and ash contents were carried out and the results were given in g/100 g dry seeds. Pigeon pea contained 25.2 g protein, 170 mg calcium and 8.9 mg iron. The Protein content of kidney bean was 23 g, while calcium and iron contents were 134 mg and 8.02 mg respectively.Extractions of the proteins using different solvents such as cold water, hot Water, saline buffer pH 7 and sodium hydroxide pH 11 showed that sodium hydroxide was the best extractant.The amino-acid content of the two seeds, whether raw or cooked, showed that they were deficient in methionine, cystine and tryptophan. Other essential amino acids were present in amounts higher than that given by the FAO provisional pattern.Cooking the seeds by the popular methods used in the country resulted in an increase in the amounts of the amino acids, threonine, leucine and isoleucine, while the other amino acids present remained unchanged or decreased. It was also observed that cooking the seeds destroyed the trypsin inhibitors and haemagglutinins found in the two seeds.

Über den Abbau von infundierter Maltose beim Menschen by C. Finke; H. Reinauer (231-245).
Bei 9 stoffwechselgesunden Versuchspersonen und 3 insulinabhängigen Diabetikern wurde Maltose als Infusionskohlenhydrat geprüft. Maltoseinfusionen beeinflussen die Blutzuckerkonzentration nicht. Die Konzentration an Maltose kann je nach Infusionsgeschwindigkeit bis auf 170 mg/100 ml Blut ansteigen. Die renale Ausscheidung von Maltose ist dosisabhängig und mit der Konzentration im Blut korreliert; sie schwankt zwischen 20 und 40% der verabreichten Dosis. Der Abbau liegt bei einer Meßdauer von 8 Stunden je nach Dosis zwischen 7,5 und 23,4 %. Die maximale Abbaugeschwindigkeit beträgt ca. 40 mg/min/Versuchsperson und wird ca. 2 Stunden nach dem höchsten Blutmaltosespiegel erreicht. Bei insulinabhängigen Diabetikern wird die Maltose schlechter verwertet, wobei innerhalb 8 Stunden die Ausscheidung im Harn 51% und der Abbau nur 3% der verabreichten Dosis beträgt. Dieses Disaccharid kann bei insulinabhängigen Diabetikern als Infusionskohlenhydrat nicht empfohlen werden, bei stoffwechselgesunden Versuchspersonen ist die Bilanz ebenfalls nicht günstig. Maltoseinfusionen bilden keine Vorteile gegenüber Infusionen von Oligosacchariden.The use of intravenously administered maltose was tested in 9 healthy human subjects and 3 insulin-dependent diabetic patients. The concentration of the blood sugar has not been influenced by the administered maltose. The concentration of maltose in the blood increases up to 170 mg/100 ml blood depending on the rate of the maltose infusion. The excretion of maltose in the urin is correlated with the applied dosis and with the blood maltose concentration. Under our experimental conditions 20 to 30% of the administered maltose have been excreted and 7.5 to 23.4% have been oxidized within 8 hours. The highest rate of degradation was about 40 mg maltose/min/human subject and is reached 2 hours later than the peak concentration of maltose in the blood. The metabolism of maltose is reduced in insulin-dependent diabetic patients. In these patients only 3% of the applied maltose have been oxidized and 51% excreted in the urin within 8 hours. Therefore, this disaccharide cannot be recommended as carbohydrate source of parenteral nutrition in insulin-dependent diabetic Patients. The balance of intravenously administered maltose is not satisfactory in healthy adult humans, too. Infusion of maltose solutions have no real advantages over the infusions of oligosaccharide solutions.

Buchbesprechungen by K. Lang; B. M. Brandstetter (246-246).