European Journal of Nutrition (v.14, #3)

Über die ernährungsphysiologischen Eigenschaften von Fritierfetten by J. Führ; E. H. von Jan; J. Henschel; H. -J. Strauss; G. Billek; K. Lang (175-183).
In feeding experiments no differences could be observed when used frying fats were fed to rats in the same amount and over the same period if compared with the unheated fats (partially hardened groundnut oil, soyabean oil). In details we investigated: concentration of plasma lipids including content of total cholesterol, electrophoresis of plasma lipoproteins, fatty acid composition of plasma lipids and of adipose tissue. Amount and composition of the unsaponifiable matter in heated and unheated fats as well as the content of polycyclic aromatic hydrocarbons were determined. In in-vitro experiments we investigated the effect of pancreas lipase on these fats.Die Verfütterung von Fritierfetten an Ratten ergab in allen untersuchten Parametern keine Unterschiede gegenüber den Verhältnissen bei den Kontrolltieren, welche die entsprechenden nichterhitzten Fette (partiell hydriertes Erdnußöl, Sojaöl) in derselben Menge und über den gleichen Zeitraum erhalten hatten. Untersucht wurden: Konzentration der Plasmalipide einschließlich des Gesamtcholesteringehaltes, Elektrophorese der Plasmalipoproteine, Fettsäurezusammensetzung der Plasmalipide und des Depotfetts sowie Menge und Zusammensetzung des Unverseifbaren einschließlich des Gehaltes an den polycyclischen Kohlenwasserstoffen. In In-vitro-Versuchen untersuchten wir die Wirkung der Pankreaslipase auf nichterhitzte und erhitzte Fette.

Für die Kohlenhydrate Glukose und Fruktose sowie die Polyalkohole Sorbit und Xylit und deren Mischungen wurden die totale Clearance, die metabolische Clearence, die totale, metabolische und renale Eliminationskonstante, die biologische Halbwertzeit und die mittlere Umsatzzeit berechnet.Voraussetzung hierzu waren intravenöse Dauerinfusionen mit den jeweiligen Kohlenhydraten über Zeiträume von mindestens sechs Stunden. Während dieser Zeit mußte sich ein Fließgleichgewicht der Substratspiegel im Blut und der Folgemetaboliten sowie eine konstante Kohlenhydratelimination ausgebildet haben.Diese Zufuhrraten betragen über sechs Stunden für Glukose 0,75 g/kg, für Sorbit 0,5 g/kg, für Fruktose 0,25 g/kg und für Xylit ebenfalls 0,25 g/kg.Bei Überschreiten dieser Dosierungsgrenzen kommt es nach Glukosezufuhr zur Hyperglykämie, nach Sorbit zum kontinuierlichen Anstieg des Sorbitspiegels, nach Fruktose zur kontinuierlichen Laktaterhöhung, nach Xylit zu klinischen Nebenwirkungen, welche auf eine Elektrolytverschiebung zurückgeführt werden könnten.Es gelang durch Messung der Substratkonzentration und der totalen Clearance der Nachweis, daß während gleichzeitiger Applikation von Glukose, Fruktose und Xylit die Verwertung der Glukose ansteigt, die von Fruktose und Xylit aber ebenso groß bleibt, als wenn diese Substrate alleine infundiert worden wären.Metabolic effects of glucose, fructose, sorbitol, xylitol and their combinations during intravenous application in men were investigated.The totale and metabolic clearance, the renal and metabolic elimination, the half-time and the turnover rate were measured.For all sugars intravenous long-term infusions from six to twelve hours were performed. Up to a dosage of 0.75 g/kg/h for glucose 0.5 g/kg/h for sorbitol and 0.25 g/kg/h for fructose and xylitol a steady state of substrates and metabolites has been found.If these dosage-limits are exceeded during glucose application a hyperglucosemia, after sorbitol a continous rise in sorbitol blood level, during fructose a rise in lactate and during xylitol infusion clinical side effects occurred.It could be shown that during simultaneous application of glucose, fructose and xylitol the utilization of glucose rises whereas the utilization of fructose and xylitol remain on such levels as if these sugar were infused alone.

Effect of dietary fibre on gallstone formation in hamsters by F. Bergman; W. van der Linden (218-224).
This study aimed at investigating the effect of different sources of dietary fibre on gallstone formation in hamsters. The substances studied were pectin, lignin and psyllium hydrocolloid. The two latter compounds protected hamsters against cholesterol gallstone formation. Lignin resulted in a decrease of the deoxycholic acid concentration and in a rise of the cholic/chenodeoxycholic acid ratio. These changes which are similar to those observed with cholestyramine suggest that lignin acts as a bile acid sequestrant. Psyllium hydrocolloid effected a similar shift of the cholic/chenodeoxycholic acid ratio but it also resulted in a rise of the deoxycholic concentration. This latter finding is not compatible with a bile acid sequestering role of this compound. The addition of alcohol to the drinking-water resulted in the formation of stones rich in pigment. Under these conditions the tendency to form such stones was not checked by either of the investigated substances.Das Ziel dieser Unterredung war, den Einfluß verschiedener Volumen von vergrößernden Stoffen der Diät auf die Gallensteinbildung beim Hamster zu studieren. Dabei wurden die Substanzen Pectin, Lignin und Psylliumhydrokolloid benützt. Die zwei letzteren schützten die Hamster gegen die Bildung von Cholesteringallensteinen. Lignin bewirkte eine Verminderung der Konzentration von Deoxycholsäure und eine Steigerung in der Chol-/Chenodeoxycholsäure-Konzentration. Ähnliche Veränderungen findet man bei Zufuhr von Cholestyramine, was für eine Bindung von Gallensäure bei Lignin sprechen könnte. Psylliumhydrokolloid bewirkte eine ähnliche Steigerung der Chol-/Chenodeoxycholsäure-Konzentration, aber auch eine Steigerung der Deoxycholsäurekonzentration. Der letztere Befund von Psylliumhydrokolloid ist nicht mit einer Bindung von Gallensäure zu vereinbaren. Bei Zugabe von Alkohol zum Trinkwasser wurden pigmentreiche Steine gebildet. Unter diesen Bedingungen wurde die Bildung von solchen Steinen bei keiner dieser angewandten Substanzen vermieden.

Züchterische BearbeitungTechnologische Studien zur Öl- und Ölkuchenproduktion und deren VerwertungVorklinische und klinische UntersuchungenAkzeptabilitätstests

In einem Wachstumstest an Ratten wurde die Proteinqualität von Lupinus mutabilis im Vergleich zu Lupinus albus, Lupinus luteus und Soja getestet. Der niedrige PER-Wert von 37,1%, bezogen auf Kasein (=100%), liegt in dem starken Mangel an Methionin begründet und läßt sich durch Zumischen von 0,6% DL-Methionin oder eines an schwefelhaltigen Aminosäuren reichen Samens, wie Chenopodium quinoa, auf 133,7% oder 97,0 bzw. 108,4%, bezogen auf das Testprotein, steigern. Wachstumshemmende Proteine, wie Trypsinhemmer, die in vielen Leguminosen vorhanden sind, scheinen nicht oder nur im geringen Maße im Samen von Lupinus mutabilis vorhanden zu sein.

Bei 58 gesunden Säuglingen und Kleinkindern wurde der Einfluß oraler Säuglingsmilchnahrungen auf das Fettsäuremuster der Serumgesamtlipide untersucht.Bekanntlich unterscheidet sich das Fettsäuremuster des Neugeborenen von dem des Erwachsenen. Diese Unterschiede betreffen neben anderen Fettsäuren vornehmlich die essentielle Linolsäure und Arachidonsäure. Es sollte der Zeitpunkt einer Adaptation an das Fettsäuremuster des Erwachsenen ermittelt werden. Dabei stellte sich heraus, daß eine rasche Annäherung von der verwendeten Nahrung und deren Fettsäuremuster abhängig ist.The influence of oral milk foods on the fatty acid pattern of the total serumlipids was examined on 58 healthy infants and small children. It is known that the newborn's fatty acid pattern is different to that of the adult's. These differences pertain chiefly to the essential linoleic acid and arachidonic acid as well as to the other fatty acids. The time of adaptation to the adult's fatty acid pattern was to be ascertained. The result was that a speedy approximation depended on the food used and it's particular fatty acid pattern.

Die eiweißarme Ernährung der stillenden Rattenmutter hemmt das Wachstum des neugeborenen Wurfes. Dabei tritt eine prozentuale Reduktion der Trockensubstanz durch Verminderung von N2-freien Stoffen auf, so daß sowohl parenchymatöses als auch kollagenes Eiweiß im Trockenanteil des Körpers dieser Tiere gegenüber den Kontrollen überwiegt. Absolut gesehen bleiben aber diese Fraktionen unverändert bestehen; auch ist die Relation Parenchymeiweiß zu Kollagen — gemessen am Aminosäurenspektrum — konstant. Die oft vertretene Auffassung, daß das Hungern eine „Kollagenisierung“ des Körpers, also das Überwiegen des Gerüstanteiles, bedingt, wird nicht bestätigt, obgleich hier eine Erklärung für das Zustandekommen dieser Schlußfolgerung gegeben wird.Lange Unterbrechungen der Stillperioden rufen bemerkenswerterweise keine Auswirkungen auf das Wachstum und auf die Körperhauptkompartiments der neugeborenen Ratten hervor. Lediglich vermindert sich der Tryptophan- zugunsten des Serinanteiles im Körper dieser Tiere. Dieser Befund wird als belastungsbedingte Änderung im Tryptophanstoffwechsel diskutiert.The law protein nutrition of the nursing rat inhibits the growth of the new born rats. A percentage reduction of the dry substance by decrease of N2-free substances takes place. In relation to g dry substance the body protein content, collagen also, rises. Absolutely, these parts rest unaltered, just so the relation of the parenchymatous protein to collagen. The often support of view that starving provokes a collagen formation of the body, that means an exceed of the framework, can not be confirmed. Though in this paper we can give an explanation for the occurrence of this conclusion.Long interruptions of lactation periods remarkably have no effect on the growth and on the main compartments of the body of new born rats. Only tryptophane is reduced in favour of the serine-fraction in the body of those animals. We discuss this finding as a change of the metabolisme of tryptophane depending of stress.