European Journal of Nutrition (v.12, #3)

Dieses Gesetz soll vor allem für die Wiederherstellung, die Sicherung und Entwicklung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes und der Vielfalt der natürlichen Umwelt sorgen. Es wird ein wirksames Instrument zur Planung und Steuerung der Funktionsabläufe im komplexen Wirkungsgefüge der natürlichen Faktoren darstellen und dem Menschen einen höchstmöglichen Nutzen und damit verbunden ein höchstmögliches Wohlbefinden für viele Generationen bringen.Da dem Bund auf dem Gebiete des Naturschutzes und der Landschaftspflege bisher nur die Rahmengesetzgebungskompetenz zusteht, lassen sich die obengenannten Aufgaben jedoch nur durchführen, wenn ihm dafür die volle Gesetzgebungskompetenz übertragen wird. Damit würden auch verbesserte Voraussetzungen für die internationale Zusammenarbeit geschaffen werden.Die Nutzungsmöglichkeiten der Natur sind nicht unbegrenzt. Die anwachsende Erdbevölkerung und ihre zunehmenden Ansprüche machen die Grenze bewußt, an die wir stoßen oder die wir überschreiten, wenn wir unsere natürliche Umwelt nicht haushälterisch bewirtschaften, also Umweltvorsorge nach ökologischen Kriterien im Sinne von Naturschutz und Landschaftspfiege treiben. Die Aufgabe der qualitativen Gestaltung unserer natürlichen Umwelt ist nicht länderweise, kaum national, nur weltweit zu lösen.Auch der Europarat und die Vereinten Nationen haben die Völker Europas aufgerufen, gegen die zunehmende Zerstörung der Natur aktiv vorzugehen. Diesem Ruf sind in der Bundesrepublik Deutschland Bund und Länder, Städte und Gemeinden, insbesondere auch der Deutsche Naturschutzring und die ihm angeschlossenen Verbände gefolgt. Ihnen ist es gelungen, den Naturschutzgedanken wieder volkstümlich zu machen. Der Schutz der Natur ist eine Aufgabe, die alle Bürger angeht und bei der alle Bürger mithelfen können und müssen. „Jeder einzelne sollte erkennen“, so heißt es in der Europäischen Naturschutzdeklaration, „daß von seinem Interesse und seinem Engagement als Bürger die Erfüllung seiner berechtigten Wünsche nach einer besseren Umwelt abhängt“.

Der Aminosäuregehalt des Baladi-Brotes wurde bestimmt, um den Mangel an bestimmten essentiellen Aminosäuren abzustellen. Gemessen am „provisional pattern“ der FAO, hat das Brotprotein einen FAO-Protein-Score von 61.Die limitierenden essentiellen Aminosäuren Lysin und Threonin wurden dann in freier Form zu Baladi-Brot-Diäten zugelegt, in denen das Baladi-Brot-Protein 10% der Diät ausmachte. Die Ergänzung des Baladi-Brotes mit 0,24 % L-Lysinhydrochlorid; 0,088 % DL-Threonin und 0,50 % DL-Methionin erwies sich am besten und erhöhte die „protein efficiency ratio“ des Proteins auf einen Wert von 3,31, verglichen mit einem Wert von 1,28 für Baladi-Brot-Protein mit Methioninzulage allein.

Nach intraperitonealer Injektion von reduzierter Maltotriose-U-14C atmen die Ratten in 6 Stunden 8,1 ± 1,3 % in Form von14CO2 ab. Mit dem Urin wurden in dieser Zeit 40 ± 8 % der injizierten Radioaktivität ausgeschieden. Der Einbau von Radioaktivität in das Glykogen war gering und betrug in der Leber 567 cpm pro mg Glykogen, im Skelettmuskel 18 cpm pro mg Glykogen und im Herzmuskel 280 cpm pro mg Glykogen.Die Aktivität der Glucosidasen gegenüber Maltotriose bzw. hydrierter Maltotriose und gegenüber Maltodextrinen bzw. hydrierten Maltodextrinen war im Dünndarmhomogenat am höchsten, wahrscheinlich bedingt durch die Disaccharidasen im Bürstensaum. An zweiter Stelle steht die Aktivität im Pankreashomogenat, gefolgt vom Leberhomogenat.Die Aktivität der Serumamylase gegenüber hydrierten Oligosacchariden war so gering, daß sie mit der angewandten Meßmethode nicht erfaßt werden konnte.Nach Infusion von 1 g Maltodextrin pro kg Körpergewicht schieden freiwillige Probanden innerhalb von 6 Stunden 39 ±10% der infundierten Kohlenhydrate im Harn aus. Infundierte man an Stelle von Maltodextrin reduziertes Maltodextrin, so schieden die Probanden in der gleichen Zeit 44±11% der infundierten Kohlenhydrate im Urin aus.Aus den durchgeführten Versuchen folgt, daß Säugetiere parenteral injizierte reduzierte Oligosaccharide schlechter als nichtreduzierte Oligosaccharide verwerten können. Aus diesem Grunde scheiden die reduzierten Oligosaccharide als Infusionskohlenhydrate in der Therapie aus. Enteral zugeführte reduzierte Oligosaccharide können von den Glucosidasen der Darmschleimhaut gespalten und auf diese Weise verwertet werden.

Mit dem ungarischen Chlorphentermin-Präparat Desopimon haben wir bei 20 Personen Entfettungskuren ausgeführt. Mit dem standardisierten Kaliber wurde an zehn Körperstellen die Hautfaltengrößen bestimmt. An Hand der Hautfaltengrößen ist die mengenmäßige Abnahme des Körperfettes gut zu verfolgen. Es wurde festgestellt, daß praktisch nur das Körperfett infolge der Entfettungskur abnimmt; eine gewisse Verminderung findet aber auch bei den anderen Körperelementen statt.

Chlorogensäure (50, 100 und 200 mg/kg i.V.) und Kaffeesäure (25, 50 und 100 mg/kg i.V.) erhöhten bei männlichen urethan-narkotisierten Wistar-Ratten dosisabhängig den Gallenfluß, während Chinasäure in äquimolarer Dosierung unwirksam war. Es wird eine osmotische Cholerese vermutet, die durch die biliäre Ausscheidung der Chlorogensäure und Kaffeesäure zustande kommt. Die fehlende choleretische Wirkung nach Chinasäure könnte dadurch erklärt werden, daß diese Substanz nicht oder nur in sehr geringem Umfang über die Galle ausgeschieden wird. In einer Dosierung von 50 mg/kg waren Chlorogensäure (MG 354,3) und Kaffeesäure (MG 180,15) choleretisch gleichstark wirksam. Danach ist die choleretische Wirkung von Chlorogensäure in einem gewissen Dosisbereich in etwa doppelt so stark wie die von Kaffeesäure. Mit der gleichzeitigen Zunahme des Gallenvolumens wurde die Gallentrockensubstanz erhöht; nach Dosen von 50 mg/kg Chlorogensäure war dieser Anstieg höher als nach 50 mg/kg Kaffeesäure. Da nach beiden choleretisch wirksamen Substanzen ungefähr gleiche Mengen an Gallensalzen ausgeschieden wurden, wird die größere Feststoffausscheidung nach Chlorogensäure mit dem höheren Molekulargewicht dieser Substanz in Zusammenhang gebracht.Die Gallenkonzentrationen an Na+, K+ und Cl wurden durch keine der getesteten Substanzen signifikant geändert. Ein spezifischer Effekt von Chlorogensäure oder Kaffeesäure auf den Elektrolytgehalt der Galle kann somit ausgeschlossen werden.Der choleretische Effekt nach Chlorogensäure und Kaffeesäure war begleitet von z. T. signifikant erhöhten Gallensalzkonzentrationen. Da die vermehrte Gallensalzausscheidung nur teilweise verantwortlich für den stark erhöhten Gallenfluß sein kann, dürfte hauptsächlich die biliäre Ausscheidung der Substanzen die Ursache für ihre choleretische Wirksamkeit sein.Chlorogenic acid (50, 100 and 200 mg/kg i.V.) and caffeic acid (25, 50 and 100 mg/kg i.v.) increased significantly the bile flow of male urethan-anaesthetized Wistar-rats (297±39 g) in dependence on the doses, whereas quinic acid in equimolar doses had no effect. An osmotic choleresis is suggested due to the biliary excretion of chlorogenic acid and caffeic acid. The missing choleretic effect of quinic acid could be explained thereby that this substance will not or only to a low degree be excreted in the bile. Doses of 50 mg/kg chlorogenic acid (mol. wt 354.3) and caffeic acid (mol. wt 180.15) had equal choleretic effects. So within a certain dose range the choleretic efficacy of chlorogenic acid is about twice as much as of equimolar caffeic acid doses.Simultaneously with the bile volume the dry matter of the bile was augmented; after doses of 50 mg/kg chlorogenic acid this increase was higher than after 50 mg/kg caffeic acid. As after both choleretic substances approximately equal amounts of the bile salts were excreted, the higher excretion of dry matter after chlorogenic acid is related to the greater molecular weight of the substance.The bile concentration of Na+, K+ and Cl were by none of the tested substances significantly changed. Therefore, a specific influence of chlorogenic acid on the electrolyte contents in the bile can be excluded.The choleretic effects after chlorogenic acid and caffeic acid were accompanied by in part significantly increased bile salt concentrations. As the augmented bile salt excretion can only be partly responsible for the highly increased bile flow, the biliary excretion of the substances should be mainly the cause for their choleretic efficiency.

Buchbesprechungen by L. Heller; K. Lang; H. J. Schmidt; H. Förster; R. Ammon; E. Lehnartz (237-240).