European Journal of Nutrition (v.10, #1)

Langfristige parenterale Applikation von Fettemulsionen beim Zwergschwein by G. Berg; K. D. Teichmann; G. Wörrle; D. Bergner; H. Hahn (1-15).
Venenschonende Eigenschaften der EmulsionRelativ geringe klinische NebenwirkungenLange Überlebenszeit (selbst unter extrem einseitiger Fetternährung betrug sie 3 Wochen)Geringgradige Änderung des Serumeiweißmusters im Sinne einer Anpassung an den erhöhten Fetttransport und AbbauGute Fettklärung im Blut (Verhalten der Gesamtlipide, Neutralfette und Esterfettsäuren)Gleichbleibende Fermentaktivitäten Abnehmende StickstoffverlusteAbhängigkeit des Stickstoffverlustes von der applizierten Fettmenge (Erreichen des endogenen Eiweißminimums bei 7 g Fett pro kg)

In der vorgelegten Studie wird das in der ČSSR bei der Bestimmung der empfohlenen Lebensmittelmengen auf der Basis der linearen Programmierung benutzte Vorgehen und seine Ergebnisse behandelt. Zuerst werden verwandte Studien diskutiert. Im methodischen Teil wird die Betonung auf die Feststellung der Bedingungen gelegt.Die Berechnungen verlaufen in zwei Richtungen — unter strengeren und unter freieren Bedingungen, welche in Beschränkungen einerseits bei den empfohlenen Mengen von Calorien und Nährstoffen, anderseits bei den einzelnen Nahrungsmitteln liegen. In beiden Richtungen muß das Ausgangssortiment erhalten bleiben.Die Ergebnisse der Berechnungen unter freieren Bedingungen zeigen die Entwicklung der Minimierung von Kosten, welche um 16,5 % bzw. 23 % sanken. Die limitierenden Faktoren waren die 3 Hauptnährstoffe. Die Berechnungen unter strengeren Bedingungen sollten die optimale Zusammensetzung des Verbrauchs wie von den bisherigen empfohlenen Lebensmittelmengen aus, so auch bei der Betonung der einzelnen wichtigsten Lebensmittelgruppen suchen. Die limitierenden Faktoren waren Eiweiß, Kohlenhydrate und Vitamin C.Auf der Basis dieser Berechnungen wurde ferner ein System von 9 Modellen der empfohlenen Lebensmittelmengen entwickelt.

Durch Zulagen von Sehnenprotein bis zu 5 % (28 % am Gesamtprotein) zu einem Futter mit 13 % Muskelprotein wurden die Gewichtszunahmen und die Futterverwertung noch etwas verbessert. Zulagen von Sehnenprotein in Höhe von 10 % (31 % des Gesamtproteins) zu einem Futter mit 18 % Muskelprotein, ca. 2 % Getreideprotein und ca. 2 % Protein aus Fishsolubles und Molkenpulver bewirkten bereits eine Depression der Gewichtsentwicklung und der Futterverwertung.Zerkleinerte rohe Sehnen wurden von den Ratten ebenso gut verwertet wie gekochte Sehnen. Das Erhitzen der zerkleinerten Sehnen in Mischung mit zerkleinertem schierem Muskelfleisch beeinträchtigte die Proteinqualität der Mischung nicht. Die Ratten entwickelten sich mit diesem Futter ebenso gut wie mit Rationen aus einer nachträglichen Mischung aus getrocknetem Fleisch und getrockneten Sehnen.Ganzkörperanalysen von insgesamt 100 Ratten ließen keine Beeinflussung des Bindegewebsansatzes durch hohe Kollagenfütterung erkennen. Im Mittel aller Untersuchungen (als Kriterium diente der Oxyprolin- und Glycingehalt) enthielten 40 Ratten, die ohne Sehnenzulagen gefüttert wurden, 20,8 % Bindegewebseiweiß im Gesamtkörperprotein. 60 Ratten mit 24–31 % kollagenem Eiweiß im Protein der Gesamtration enthielten 20,5 % Bindegewebe im Protein des Gesamtkörpers. Addition of sinew protein up to 5 % (28 % of total protein) to a feed mixture containing 13 % muscle protein yielded slight improvements on daily gain and feed conversion. In a ration containing 18 % muscle protein, 2 % grain protein and 2 % protein from fishsolubles and dried whey, the addition of 10 % sinew protein (31 % of total protein) depressed gain and feed conversion.Raw sinew protein was utilized as good as cooked sinew protein. Autoclaving and drying meat and sinews together did not influence the protein quality of the mixture.Analysis of total carcasses of 100 rats showed no influence of high collagen intake on collagen content.

Dodecylbenzolsulfonsaures Natrium, dem Futter 4 Wochen lang in einer Menge von täglich 0,25 g/kg Körpergewicht beigemischt, verursachte bei Ratten eine Erhöhung im Lebergewicht und im Nüchternblutzuckerspiegel. Eine Verschlechterung der Zuckertoleranz war auch zu beobachten. Die Detergensbelastung hatte eine ähnliche Blutzuckerkurve zur Folge als die Glucosebelastung.Sodium dodecylbenzenesulfonate mixed to the diet for four weeks in a daily amount of 0,25 g/kg body weight increased the weight of the liver, and the fasting blood sugar level in rats. Sugar tolerance decreased. Detergent loading resulted in similar blood sugar curves than glucose loading.

Die rund 5500 Haushalte werden in mehrere Gruppen in bezug auf ihre dominierenden Erzeugungsrichtungen eingeordnet und innerhalb der im Teil I (2) beschriebenen Methodik beurteilt.Die Erzeugungsrichtung zeigt sich als weiteres Kriterium für die Art des Nahrungsverbrauchs und in ihrer Ingerenz in bezug auf die Höhe der Calorien- und Nährstoffzufuhr sowie der Bedarfsdeckung der in den ausgewählten Haushalten lebenden Personen.5500 farm households are divided in several groups according to their main directions of production following the methodology described in part I (2) of this paper.The directions of production influence the food consumption as well as the calorie and nutrient intake and the requirement of the people living in farm households.

Groups of 40 male rats of the Charles River CD strain were fed a purified complete diet containing 20% of cottonseed oil, olive oil, corn oil, soybean oil, chicken fat, beef fat, butter, lard, or medium chain, saturated triglycerides (MCT). Except for the latter, the fats were fed either fresh or after 40 hours of aeration at 60 °C. The rats were observed for weight gain, life span, and terminal pathological changes. There were significant differences in survival rate, occurrence of malignant non-endocrine tumors, and degenerative and inflammatory diseases, such as the high incidence of chloromatous leukemias among the rats fed chicken fat, or the severe myocardial lesions among the groups fed vegetable oils. Inasmuch as the results could not be accounted for by the usual properties of triglycerides, it was concluded that minor constituents in fats play an important part in their individual nutritional effects. It was speculated that the processing of some fats may have to be changed.Gruppen von vierzig Rattenmännchen der „Charles River CD“ Zucht wurde eine hochgereinigte Nahrung verabreicht, die 20% Baumwollsamenöl, Olivenöl, Maisöl, Soyaöl, Hühnerfett, Rindsfett, Schweineschmalz oder gesättigte Triglyceride mittlerer Kettenlänge (MCT) enthielt. MCT wurde ohne Vorbehandlung, die anderen Fette entweder frisch oder nach vierzig stündigem Luftdurchblasen bei 60 °C verwendet. Gewicht, Überlebenszeit und histopathologische Veränderungen wurden beobachtet. Signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen wurden beobachtet. Es erschien z. B. beachtenswert, daß die mit Hühnerfett ernährten Tiere eine erhöhte Zahl von myeloischen Leukaemien aufwiesen und daß die mit Pflanzenfetten ernährten Tiere besonders ausgeprägte myokardiale Veränderungen hatten. Da die Resultate nicht durch die Eigenschaften der Triglyceride erklärt werden konnten, muß man annehmen, daß Substanzen in der Nicht-Triglyceridefraktion von größter Bedeutung für die biologischen Unterschiede dieser Fette sind. Verbesserte Verfahren zur Herstellung von Nahrungsfetten sind zu empfehlen.

The activities of all-rac-α-tocopheryl acetate and 5 different tocopheramines against muscular dystrophy in vitamin E deficient chicks were determined.The molar activities of the tocopheramines as per cent of the molar activity of all-rac-α-tocopheryl acetate were as follows:All-rac-α-tocopheramine 100 all-rac-N-methyl-γ-tocopheramine 87 all-rac-N, N-dimethyl-γ-tocopheramine 72 all-rac-δ-tocopheramine < 5 all-rac-5, 7-dimethyl-tocamine 18Die Aktivitäten von all-rac-α-Tocopherylacetat und 5 verschiedenen Tocopheraminen gegen Muskel-Dystrophie in Vitamin-E-defizienten Küken wurden bestimmt.Die molären Aktivitäten der Tocopheramine als Procent der molären Aktivität des all-rac-α-Tocopherylacetats waren wie unten angegeben:all-rac-α-Tocopheramin 100 all-rac-N-methyl-γ-Tocopheramin 87 all-rac-N, N-dimethyl-Tocopheramin 72 all-rac-δ-Tocopheramin < 5 all-rac-5,7-dimethyl-Tocamin 18

Daily ingestion of 5 mg phytylubiquinone (hexahydrocoenzyme Q4) to chicks reared on a dystrophogenic vitamin E deficient diet during 5 weeks did not prevent development of marked macroscopic signs of muscular dystrophy (white striation of skeletal muscles). Signs of muscular dystrophy did not appear in chicks reared on the same diet and receiving 1.5 mg α-tocopheryl acetate per day during the same period of time.Tägliche Eingabe von 5 mg Phythylubichinon konnte die Entwicklung makroskopisch erkennbarer Muskeldystrophie (weißgestreifter Skelettmuskulatur) in Küken, die während 5 Wochen mit einer Vitamin-E-defizienten dystrophogenen Nahrung gefüttert wurden, nicht verhindern. Wenn unter den gleichen Umständen anstatt 5 mg Phythylubichinon, 1.5 mg α-Tocopherylacetat gegeben wurde, kam die Muskeldystrophie nicht zum Vorschein.

Mit Hilfe einer vom Verfasser früher entwickelten papierelektrophoretischen Methode wurden die Gehalte zahlreicher Lebensmittel an freier Glutaminsäure ermittelt.Wegen der großen Zahl der in Frage kommenden Lebensmittel pflanzlicher und tierischer Herkunft konnte im Rahmen dieser Arbeit von den meisten nur eine Probe untersucht werden.Fisch und Fleisch enthielten weniger als 0,01 % Glutamat (bezogen a. HB), in Gewürzen wurden 0,01–0,15 % a. HB gefunden. Die höchsten Glutamatgehalte wurden in Käse (0,02 bis 2,17 % a. HB), Tomatenflocken (1,5 % a. HB) und getrockneten Champignons (1,7 % a. HB) ermittelt.

Es wird über das Fettsäuremuster der einzelnen Lipoidklassen der menschlichen Darmschleimhaut berichtet. Die Fettsäurezusammensetzung der drei Lipoidklassen wird miteinander verglichen. Die Fettsäuremuster der Neutralfettfraktion und der Cholesterinesterfraktion ähneln einander, zeigen jedoch Unterschiede zum Muster der Phosphatidfraktion. Ein Einfluß von vor Versuchsbeginn zugeführten markanten Fetten auf das Fettsäuremuster der menschlichen Darmschleimhaut konnte nicht festgestellt werden.

Buchbesprechungen by J. F. Diehl; K. Lang; K. H. Bässler; H. Glatzel; W. Wirths; V. Wolf (93-96).