European Journal of Nutrition (v.8, #1-3)

Es war die Frage zu prÜfen, ob die orale Zufuhr polymerer SiO2-Präparate die renale SiO2-Ausscheidung beim Menschen verändert. Die Präparate Aerosil® und FK700 wurden als 0,5% ige Suspension in 500 ml Apfelsaft an 12 gesunde Versuchspersonen verabreicht. Nach Aerosil trat keine eindeutige Veränderung und nach FK. 700 eine angesichts der spontanen Schwankungen der SiO2-Ausscheidung zweifelhafte Zunahme der renalen SiO2-Ausscheidung auf.

Die Wirkung einiger Nahrungsfaktoren auf den Fettstoffwechsel by R. Tarján; Magdalene Krámer; Katalin Szöke-Szotyori; A. A. Hafiez (32-41).
Die Fettsäurezusammensetzung des Fettgewebes der Ratte widerspiegelt im allgemeinen die des Nahrungsfettes, ausgenommen die Stearinsäure, deren Menge unabhängig von der Aufnahme, immer gering ist.Die Fettsäurezusammensetzung der Leberlipide wird von dem Nahrungsfett weniger beeinflußt, als die des Fettgewebes, was darauf zurÜckzufÜhren ist, daß die Zusammensetzung der Phospholipid-Fraktion, die in der Leber in bedeutenden Mengen vorhanden ist und eine funktionelle Rolle hat, verhältnismäßig beständig ist.Die Fettsäurezusammensetzung des Serums wird vom zugefÜhrten Fett nur dann beeinflußt, wenn dasselbe irgendwelche Fettsäuren in extrem großen Mengen enthält.Bei fettfreier Diät ist die Fettsäurezusammensetzung des Depotfettes von der Beschaffenheit des zugefÜhrten Kohlenhydrates (Stärke, Saccharose, Fructose) unabhängig. Dies gilt auch fÜr die Leberlipide mit Ausnahme der Linolsäure, die in der Stärke-Gruppe eine geringere Verminderung aufweist, als in den anderen Versuchsgruppen.Bei Fettdiät wird die Verwertung der Linolsäure von dem zugesetzten Kohlenhydrat praktisch nicht beeinflußt.

Es wird die Zusammensetzung der Fettsäuren aus dem Carcass hungernder Ratten mitgeteilt und verglichen mit den entsprechenden Werten fÜr normal ernährte Tiere. Ein Depotfett liegt nicht mehr vor, es ergeben sich aber auch signifikante Unterschiede im Vergleich zur Fettsäurezusammensetzung der Leberlipide.

Die Wirkungsweise der schwefligen Säure auf die verschiedenen Lebensmittelinhaltsstoffe ist bisher unzureichend bekannt. Ihr Haupteffekt scheint in der Farberhaltung und in einem teilweisen Schutz vor mikrobiellem Verderb zu bestehen.Die physiologischen Wirkungen der schwefligen Säure wurden besonders bei Wein untersucht. Danach mÜßten die nach den bisherigen Gesetzen bei manchen Lebensmitteln zugelassenen Mengen als physiologisch nicht ganz unbedenklich bezeichnet werden. Deshalb ist stets solchen Verfahren der Lebensmittelbearbeitung der Vorzug zu geben, welche erlauben, physiologisch bedenkliche Fremdstoffgehalte in Lebensmitteln zu reduzieren oder diese Fremdstoffe ganz zu vermeiden. Eine gezielte Umorientierung der Verbraucheranforderungen wird dabei hilfreich, aber auch nötig sein, ebenso wie gesetzgeberische Maßnahmen. In der nachfolgenden Tabelle sind fÜr einige Länder und die wichtigsten Lebensmittel die gesetzlich erlaubten Höchstwerte an SO2 zusammengestellt. Dabei wurde kein Unterschied zwischen SO2 als Konservierungsstoff und als technischem Hilfsstoff gemacht. Die angefÜhrten Zahlen können sowohl die zur Konservierung zulässige Dosis angeben als auch die eben noch duldbare Grenze fÜr technisch unvermeidbare Restmengen an SO2 als technischem Hilfsstoff.In einzelnen Fällen können sich die aufgefÜhrten Werte auf interne Abmachungen der Industrie beziehen, Vorschläge von Fachkommissionen sein oder der Praxis entnommene Analysenwerte darstellen, da eine gesetzliche Regelung ausstand oder noch aussteht. Diese Werte sind jeweils besonders gekennzeichnet (Kursivzahlen, s. u.). Als Kurzbezeichnung in der Länderrubrik sind die internationalen Kraftfahrzeugkennzeichen eingesetzt (Ausnahme: Nr. 27, S.AM. = SÜdamerika).

Zur Errechnung des Nahrungsbrennwertes aus den drei Hauptnährwertträgern Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten werden vier verschiedene Nomogrammtypen als anwendbar gefunden, von denen eines auch zur Berechnung von Nährwertrelationen — Anteil der Einzelkomponenten an der Gesamtcalorienzufuhr — geeignet ist. Bei den anderen Typen können die Nährwertrelationen durch angeschlossene Verbundnomogramme abgelesen werden. Soweit fÜr den Zweck erforderlich, werden die geometrischen Grundlagen der Nomogramme dargestellt und abgeleitet.

Buchbesprechungen by K. Lang; W. Wirtes; W. Partmann; H. Kraut; K. Bernhard; J. SchormÜller; K. H. Bässler; K. Jahnke; H. Langendorf; V. Horn; L. Heilmeyer; O. R. Klimmer; H. Mehnert; W. LÜbken; Spicher (75-87).