European Journal of Nutrition (v.7, #1)

Der Tribolium-Test als quantitativer Test für 8 B-Vitamine by Dr. Ilse Schwarz; Prof. Dr. Anton Koch (1-8).
Anhand einer empirisch gewonnenen Formel wird die „Kennzahl“ errechnet, welche das Ergebnis der quantitativen Testreihen für die B-Vitamine unter Berücksichtigung des Erfolgsquotienten, der Streuung und der Entwicklungszeiten der Triboliumlarven erfaßt. An einem Beispiel aus der Praxis wird diese Methode erläutert.

The effect of single amino acid deficiencies or excesses on urinary creatinine excretion was studied in rats fed an otherwise balanced amino-acid-containing diet. Omission of single amino acids generally decreased creatinine excretion significantly. Gelatin addition produced a relatively large increase in creatinine excretion, but additions of other amino acids in excess did not point to a consistent change in the excretion pattern; some led to an increased and some to a decreased excretion, and some had no effect. With the exception of the gelatin effect, none of the amino acid excesses led to changes in creatinine excretion of the magnitude or significance observed with the amino-acid-deficient diets.

Die Zusammensetzung der Lipide in menschlichen Organen und Geweben by Magdalene Krámer; R. Tarján; Katalin Szőke (16-22).
Bei 31 gesunden, tödlich verunglückten Individuen wurde das Fettgewebe, sowie die Zusammensetzung der Gesamtlipide in Gehirn, Leber und Herz untersucht. Die eine Hälfte der Untersuchten stand im Lebensalter von 20 bis 40 Jahren, die andere Hälfte im Alter von 60 bis 80 Jahren.Die Lipidzusammensetzung der Fettgewebe stimmte mit den Literaturangaben überein, obwohl sich die Untersuchungen auf das Fettgewebe von Individuen erstreckten, die beinahe ausschließlich Schweinefett verzehrt hatten.Die Fettsäurezusammensetzung der verschiedenen Organlipide unterschied sich signifikant von dem der Fettgewebe. Die Verschiedenheit zeigte sich in der Phospholipidfraktion. Die Fettsäurezusammensetzung der Triglyceride und der Cholesterinester war nahezu gleich.Während in der Fettsäurezusammensetzung des Fettgewebes und der einzelnen Organe zwischen den beiden Altersgruppen kein Unterschied nachgewiesen werden konnte, war der Cholesterinspiegel bei der älteren Altersklasse, mit Ausnahme des Gehirns, bedeutend höher.

In der I. (23) und II. Mitteilung (24) teilten wir die Verluste an Gesamt-Vitamin-C und Mineralien bei der Zubereitung von Speisen mit automatisch arbeitenden Großküchenmaschinen mit. Jetzt berichten wir über Vitamin-B1-Verluste in automatisch gegrilltem Schweinefleisch unter denselben Küchenbedingungen. In Steaks, Kasseler Rippen, Koteletts und Schnitzel wurden vor dem Grillen 246 bis 885μg Thiamin/100 g gefunden. Gegrilltes Fleisch gleicher Art enthielt 132 bis 737μg Thiamin in 100 g Material. Bezogen auf den Wert in dem rohen Fleisch, variierte die Änderung des Vitamin-B1-Gehaltes zwischen 2 und 64% bei einem arithmetischen Mittelwert von 31%.In 3 Fällen betrugen die Verluste weniger als 20%, in 5 Fällen 21–40%, in 3 Fällen 41 bis 60% und in einem Fall wenig mehr als 60%. Die Werte beziehen sich auf 12 Fleischuntersuchungen.Ein Teil der Literatur über bisher vorgenommene Vitaminbestimmungen in verschiedenen Fleischarten wird erwähnt und Stellung genommen zu der Variationsbreite des Vitamingehaltes.Die eigenen Ergebnisse werden mit Thiaminverlusten, die′ andere Autoren mitteilten, verglichen und festgestellt, daß die Verluste in automatisch gegrilltem Schweinefleisch an Vitamin B1 im Durchschnitt an diejenigen heranreichen, die mit anderen Garverfahren in Kleinküchen oder unter Laborbedingungen festgestellt wurden.

Die langfristige Verfütterung dimerer Fettsäuren ist für Ratten schädlich. Das bei den Tieren in den Zellen des RES und Organzellen gefundene Pigment verhält sich bei den durchgeführten histochemischen Reaktionen und bei Löslichkeitsuntersuchungen wie Metallseifen.

Buchbesprechungen by K. Lang; H. Kraut; W. Partmann; H. Netter; L. Lang; K. Bernhard; K. H. Bässler; H. Mehnert; A. Welsch; W. Diemair; E. Ühlein (37-48).