European Journal of Nutrition (v.2, #2)

Zur Frage der Wirksamkeit der Saponineals Antivitamin D by Prof. Dr. H. Brune; Dr. K. Günther (45-64).

The role of the protein contents of food on Shay ulceration in rats by T. Gáti; F. Gelencsér; L. Selmeci; J. Sós (65-70).
Duodenal souring induced simultaneously withShay's operation totally prevents the development of ulcers. In animals previously fed a tryptophan-ormethionine-deficient diet, respectively, this antiulcerogen effect showed a considerable decrease. In control animals the protective effect of duodenal souring is associated with the effect of activated tissue hormones inhibiting the gastric secretion and improving the blood supply of the stomach whereas the absence of this protective effect in animals fed a deficient diet may be explained by the disturbance in parahormone synthesis due to protein-deficiency. According to our opinion protein-deficient diet predisposes to ulceration on the one side, because it produces a disturbance in the synthesis of intestinal parahormones.

Alimentary production of gallstones in hamsters by H. Dam; F. Christensen (91-102).

Diäten, deren Eiweißquelle Torulatrockenhefe war, zeigten den höchsten131J-Einbau in die Schilddrüsen von Ratten. Enthielt dagegen die Diät als Eiweißträger Magermilchpulver, Kasein, Erbsen oder ein Magermilchpulver-Vollei-Sojaextraktionsschrot-Weizenschrot-Gemisch, so betrug der131J-Einbau ca. 50% der Einbaurate der mit der Hefe-Diät ernährten Tiere.Eine Gelatine-Diät ergab einen ähnlich hohen und eine Maismehl-Diät einen gleich hohen131J-Einbau wie die Hefe-Diät.Als Ursache für diese Befunde wird eine spezifische Aminosäure-Imbalance verschiedener minderwertiger Nahrungsproteine vermutet.Weiterhin wurde bei gleicher Diät eine jahreszeitliche Abhängigkeit des131J-Einbaues in die Schilddrüsen der Versuchsratten beobachtet.

Hypophysen von Küken, die unter Beigabe von Aureomyzin (80 mg/kg Futter, bzw. 10 mg/kg Körpergewicht und Tag) gefüttert waren, zeigten im in vitro Versuch gegenüber Kontrollen einen um 47,5% höheren Einbau von35S-Methionin in ihr Eiweiß (P<0,05). Das mittlere Gewicht der Tiere der Aureomyzingruppe war von dem der Kontrollgruppe nicht signifikant verschieden.Der Einbau von35S-Methionin in das Eiweiß von Leberschnitten bei Küken, die zu ihrer Grunddiät 20 mg/kg Körpergewicht und Tag an Aureomyzin erhielten, war gegenüber dem bei Kontrolltieren nicht gesteigert, obwohl das mittlere Gewicht der Versuchstiere um 7,2% höher als das der Kontrolltiere lag (P<0,05).Bei einem in vivo Versuch an Küken mit einer täglichen Zulage von 10 mg/kg Körpergewicht Oxytetrazyklin, wurden 2 Stunden nach intraperitonealer Applikation von35S-Methionin der Einbau der Markierung in das Gewebeeiweiß von Leber, Herz und Blutplasma gemessen. Das Plasmaeiweiß der Versuchstiere zeigte gegenüber den Kontrolltieren (ohne Zulage) eine signifikant höhere Inkorporation der Aminosäure (P<0,05). Der Einbau in das Herz- und Lebereiweiß verlief bei beiden Versuchsgruppen gleich. Zwischen den Einbauraten und der täglichen Gewichtszunahme der Tiere bestehen positive Korrelationen, die mit Ausnahme der für das Herzeiweiß der Kontrollgruppe, signifikant sind. Statistisch gesicherte Unterschiede zwischen den Korrelationskoeffizienten der beiden Versuchsgruppen sind nicht vorhanden.

Buchbesprechungen by R. Nicolaysen (121-122).