European Journal of Nutrition (v.1, #4)

Einfluß der Maischeerwärmung und der Maischefermentierung auf die Gewinnung von Weinen by W. Heimann; K. Wucherpfennig; U. Schiele-Trauth; G. Strecker (177-199).

Nach Injektion von radioaktivem Vitamin B12 in frisch entnommene Caeca wurden in Tyrode-Lösung ohne Zusätze (pH 6,0, bei 400), in 4 Schritten und 46 Stunden nur 10% des Vitamins abdialysiert. Nach Zusatz von Aureomycin oder Penicillin stieg die Dialyserate geringfügig oder garnicht, in phenolhaltigen Lösungen oder in Citrat-Puffer vom pH 4,25 jedoch deutlich bis auf 90%. Vorheriges Unterkühlen der Caeca auf−20° erhöhte ebenfalls die Durchlässigkeit. Es wird gefolgert, daß die Verwertung von selbstsynthetisiertem Vitamin B12 aus dem Caecum nicht so sehr durch die Bindung des Vitamins an Bakterien als durch die geringe Permeabilität des lebenden Caecumgewebes behindert wird.

In Modellversuchen wurde die Hitzepasteurisierung von salmonellen-infiziertem Trockenvollei untersucht.Bei künstlich mitSalmonella senftenberg oderS. thompson infiziertem Trockenvollei wurden die zur ausreichenden Salmonellenabtötung (106fache Keimzahlreduktion) sowie zur genügenden Qualitätserhaltung des Trockenvolleis notwendigen Erhitzungsbedingungen bei normaler Erhitzung und bei dielektrischer Hochfrequenzerhitzung bestimmt.Durch normale Erhitzung im Trockenschrank war zwar eine ausreichende Salmonellenabtötung zu erreichen. Die dazu erforderlichen sehr langen Erhitzungszeiten hatten aber eine so starke Schädigung und Qualitätsminderung des Trockenvolleis zur Folge, daß es genußuntauglich wurde.Im Hochfrequenzfeld war dagegen eine sehr schnelle und gleichmäßige Erhitzung des Trockenvolleis möglich. Kombiniert mit einer schnellen Wiederabkühlung ließ sich mit dieser Hochfrequenzerhitzung eine Art Hoch-Kurz-Erhitzung mit ausreichender pasteurisierender und zugleich das Eipulver genügend schonender Wirkung erreichen. Die HF-Pasteurisierung war im Temperaturbereich von 85° bis 100° C am günstigsten. In diesem Bereich wurden die Grenzwerte der Erhitzungs-Temperatur-Zeit-Bedingungen einer gesicherten Salmonellenabtötung und ausreichender Qualitätserhaltung genauer bestimmt.

Wir führten den Vitamin A-Wachstumstest mit dem wasserlöslichen Palmitinsäureester und dem fettlöslichen Vitamin A-Acetat durch. Die Tagesdosis betrug 1,5 bzw. 2,5 IE/Tier. Jede der 4 Gruppen bestand aus 30 Männchen. Das Ergebnis wurde nach dem t-Test vonStudent ausgewertet.Unter den Bedingungen unseres Experimentes erhöht der wasserlösliche Palmitinsäureester das Wachstum gegenüber dem fettlöslichen A-Acetat signifikant. Die Differenz ist bei der geringen Dosis von 1,5 IE am größten. Der Einfluß des Futterverzehrs auf das Wachstum wird diskutiert.Beim Leberspeichertest arbeiteten wir wieder mit 4 Rattengruppen zu je 30 Tieren. Verwendet wurden die gleichen Präparate wie beim Wachstumstest. Die Dosierung betrug 3×1000 bzw. 3×2000 IE Vitamin A.Die chemischen Analysen ergaben keine signifikanten Mittelwerte und Differenzen in der Leberspeicherung zwischen den beiden Präparaten. Wir halten daher den Leberspeichertest als Methode für unzureichend. We used the conditional vitamin-A growth technic with the watersoluble palmitinic acid ester and the fat-soluble vitamin-A acetate. The dayly level was 1.5 or 2.5 IU./rat. There were 4 groups with 30 males each. With the statistical test ofStudent we examined the results.Under the conditions of our experiments the water-soluble palmitinic acid ester rised significantly the growth compared with the fat-soluble A-acetate. The greatest difference we got at the small dose of 1.5 IU. The effect of the food consume on the growth is discussed.For the liver-storage bioessay we used also 4 groups 30 animals each. We used the same preparation as for the growth technic. The level was 3×1000 or 3×2000 IU vitamin A.The chemical analyses showed no significant means and differences for both substances as for liver-storage is concerned. In our opinion the liver-storage test is not adequate. Pour le test de croissance nous avons utilisé l'ester d'acide de la palmitine hydrosoluble et l'acétate de vitamine A liposoluble. La dose journalière était 1,5 et 2,5 UI. Chaque groupe consistait en 30 mâles. Nous avons vérifié les resultats par le t-test deStudent.En comparant l'ester d'acide de la palmitine hydrosoluble avec l'acétate de vitamine A liposoluble, nous avons trouvé sous les conditions de notre experiment, que l'ester de l'acide de la palmitine élève la croissance. La difference est la plus grande dans les groupes qui ont reçus la petite dose de 1,5 UI. L'influence de l'ingestion quantitive à la croissance est discutée.Pour le test d'accumulation dans la foie nous avons expèrimentè encore avec 4 groupes de 30 mâles. Nous avons utilisé les mêmes préparations que pour le test de croissance. La dose était 3×1000 et 3×2000 UI de vitamine A.Pour l'accumulation de la foie les analyses chimiques montraient qu'il n'y a pas des differences et des valeurs moyennes statistiquement significatives entre les deux préparations. A cause de cela nous sommes d'avis, que le test d'accumulation est insuffisant comme méthode.

Buchbesprechungen by K. H. Bässler; G. Kuschinsky; K. Bernhard; W. Wirths; K. Lang; K. Bernhauer (228-231).

Mitteilungen (231-231).